Passivhaus Ottbergen

Gebäudekonzept

Südansicht
Westansicht

 

Das Passivhaus in Ottbergen folgt den energetisch notwendigen Gestaltungsprinzipien "Kompakter Baukörper" und "Öffnungen nach Süden".
Die überstehende, auf schlanken Säulen ruhende Dachscheibe vermeidet die direkte Einstrahlung im Sommer, während die tiefer stehende Wintersonne die Räume erreicht und dadurch erwärmen kann. Das Gebäude benötigt minimale Energiemengen: 11,6 kWh/m²a reichen aus, um das Gebäude komfortabel und behaglich zu machen.
 
Dank der 300 mm starken Dämmung mit StoTherm Classic auf dem 15 cm starken Kalksandsteinmauerwerk liegt der U-Wert der Außenwände bei 0,127 W/m²K, das begrünte Dach weist 0,097 W/m²K auf. Als massive, 25 cm dicke Stahlbetonscheibe ausgebildet, ist das Dach thermisch vollständig vom Mauerwerk entkoppelt und mit einer 40 cm dicken Schafwoll-Dämmung versehen.

Der konsequente Ausschluss von Wärmebrücken und die Luftdichtheit der Gebäudehülle sind weitere zentrale Kennzeichen dieses Passivhauses. Der Ausschluss von Wärmebrücken erforderte insbesondere im Bereich der Anschlüsse von Fenstern und Jalousien große Sorgfalt. Doch der eigentliche solare Energiegewinn findet über die Südseite des Hauses statt. Da der Grundriss annährend einen Viertelkreis beschreibt, bleibt die verglaste Südfassade stets optimal zur Sonne ausgerichtet

Energetische Kennwerte

Ostansicht

Bauherr

Carsten Grobe

Baujahr

1999

Planung

Carsten Grobe

 

Energiebezugsfläche 

323,5 m²

Umbautes Volumen

1224 m³ 

 

Heizwärmebedarf (berechnet)

14,1 kWh/(m²a)

Primärenergie-Kennwert (PHPP)

103,8 kWh/(m²a)

Heizlast 

9,4 W/m²

Drucktest Ergebnis 

0,42/h

   

 

 

 

 

Gebäudetechnik

Innenraum

Insgesamt bietet das Gebäude eine Wohn- und Nutzfläche von 323 m². Im Untergeschoss befindet sich die Lüftungsanlage der kontrollierten Be- und Entlüftung mit dem integrierten Wärmetauscher. Dieser ist als Gegenstrom-Kanalwärmetauscher konzipiert und gewinnt 90 % der Abluftwärme zurück. Diese Energie überträgt er auf die durch den 32 Meter langen Erdkanal angesaugte Frischluft.