Passivhaus Mehrfeldsporthalle

Entwurf

Ansicht vom Eingangsbereich
Innenansicht

Für eine Gesamtschule in Laatzen bei Hannover wurde eine Drei-Feld-Sporthalle im Passivhausstandard realisiert. Da es in Deutschland zum Bauzeitpunkt erst zwei fertig gestellte Sporthallen im Passivhausstandard gab und diese jeweils erheblich kleiner waren, ist die Sporthalle in Laatzen die erste große Passivhausmehrfeldhalle.

Das Architekturbüro Grobe Passivhaus übernahm bei diesem Projekt die Aufgabe des Fachplaners für die energetische Projektierung und Optimierung des Passivhausstandards, die Detailentwicklung und die Qualitätskontrolle für den GU. Die TGA-Planung wurde maßgeblich durch unsere Mitarbeiter mit konzipiert und begleitet.

Bauherr

Stadt Laatzen

Bauzeit

05/2005 - 12/2005

Planung

Stadt Laatzen

Energetische Kennwerte

Natürliche Belichtung der Halle

Die Endenergieeinsparung für Raumwärme beträgt beim Sporthallenneubau etwa 75% gegenüber den Anforderungen nach EnEV.

Die ersten Messergebnisse waren sehr positiv. Die Turnhalle hat absolut betrachtet einen geringeren Heizwärmeverbrauch pro Jahr als ein herkömmliches Einfamilienhaus. Der Energieverbrauch (nicht witterungsbereinigt) betrug im Jahr 2006  9 kWh/(m²a) und somit 1/20 einer herkömmlichen Sporthalle im Bestand.

Energiebezugsfläche 

1.759 m² 

Umbautes Volumen 

16.249 m³

Hüllfläche

5.476 m²

Fensterfläche

110 m² 

A/Ve Verhältnis 

0,34

 

Heizwärmebedarf (berechnet)

15,0 kWh/(m²a)

Primärenergie-Kennwert (PHPP)

79 kWh/(m²a)

Heizlast 

8,8 W/m²

Drucktest Ergebnis 

0,27/h

Regelungstechnik

Bedienoberfläche der Hallensteuerung

Die Lüftungs- und Beleuchtungstechnik der gesamten Halle lässt sich über einen zentralen Monitor vom Nutzer an die jeweiligen Anforderungen anpassen. Hierzu sind vorprogrammierte Szenarien auszuwählen, in denen dann die passenden Luftmengen und die richtige Beleuchtungsintensität gespeichert sind.