Sanierung einer Gesamtschule im Passivhaustandard

Konzept

Bestand - Luftbild
Bestand - Ansicht Nordost

Für die Landeshauptstadt Hannover hat das Architekturbüro Grobe Passivhaus eine umfangreiche Untersuchung zur Sanierung einer Gesamtschule im Passivhausstandard erstellt. Das Konzept beinhaltet verschiedene Varianten für die energetische Optimierung der Gebäudehülle und der Haustechnik der Schule und eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung.

Die Untersuchung zeigt, dass der Passivhausstandard nicht nur beim Neubau, sondern auch in der Altbausanierung, gerade bei Gebäuden dieser Größe wirkungsvoll, aber auch wirtschaftlich verfolgt werden kann. Je kompakter ein Gebäude ist, umso günstiger stellt es sich energetisch betrachtet dar. Die Gesamtschule ist daher - wenn das Technikgeschoss in der obersten Etage in die wärmedämmende Hülle eingebunden wird - bestens für eine hochwertige energetische Sanierung geeignet.

Der Bericht zeigt Wege auf, wie bei der Gesamtschule nicht nur eine Sanierung mit energetisch hocheffizienten Bauteilen durchgeführt werden kann, sondern wie der Passivhausstandard in Gänze erreicht werden kann. Auch die Vermeidung der sommerlichen Überhitzung sowie der Einsatz erneuerbarer Brennstoffe sollten in die endgültige Betrachtung mit einfließen. Im Rahmen der Gesamtsanierung sollen Baukonstruktion und technische Anlagen in ganzheitlicher Abstimmung auf den Passivhausstandard ausgerichtet werden, soweit es möglich und wirtschaftlich sinnvoll ist.

Energetische Kennwerte

Bestand - Ansicht Südost

Planung

2005

Energiebezugsfläche 

20.272 m²

Umbautes Volumen 

89.540 m³

Hüllfläche 

25.619 m²

Fensterfläche 

2.377 m²

A/Ve Verhältnis

0,29