Sozial- und Gesundheitsbau

Kitas Bielefeld,
Gütersloh,
Bochum

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Kita
Thönse

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Kita
Arnum

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Seniorenheim
Belgrano

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Kindertagesstätten Bielefeld, Gütersloh und Bochum

Neubau von 13 Kindertagesstätten im Passivhausstandard

Die Neubauten der 3- und 5-Guppen-Kitas für die Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft wurden vollständig im Passivhausstandard erstellt, wobei standortabhängig der Restenergiebedarf mit Fernwärme oder Gasbrennwertthermen in Kombination mit Solarthermie generiert wurde. Die Kita „Auf der Großen Heide“ erhielt eine Photovoltaikanlage, deren Stromerträge überwiegend in der Kita selbst verbraucht werden.

Aus ökologischen Grundüberlegungen wurde versucht, gänzlich auf Polystyrol-Dämmstoffe zu verzichten und stattdessen mit NaturePlus zertifizierten Dämmstoffen zu arbeiten. Zum Einsatz kam z.B. in den Außenwänden und im Dach Zellulosedämmung. Aufgrund des politischen Zeitdruckes wurde als grundlegendes Konstruktionsmerkmal eine industrielle Vorfertigung der Bauelemente in Holztafelbauweise gewählt (reine Bauzeit 5-7 Monate je Kita).

Bis Ende 2014 wurden 13 Kindertagesstätten nach diesem Konzept fertiggestellt, davon zehn 3-Gruppen-Kitas, zwei 5-Gruppen-Kitas und eine 3-Gruppen-Kita mit OGS (offene Ganztagsschule).

Die Kita am Standort Rabenhof in Bielefeld wurde gemäß den Kriterien des Passivhaus Instituts Darmstadt zertifiziert.

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Projektinformationen

Bauherr: Bielefelder Gemeinnützige Wohnungsbaugesellschaft mbH; Fertigstellung: 12/2014; Leistungen Büro Grobe: Generalplanung Architektur (LPH 5-7) und TGA (HLS, Elt) (LPH 1-9), energetische Optimierung und Passivhausprojektierung inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung, baubegleitende Qualitätssicherung, Planung einer aerodynamischen Flachdach-Photovoltaikanlage für die Kita „Auf der Großen Heide“, betriebsbegleitendes Monitoring der Kita am Standort Rabenhof

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16.18Mio.€

Baukosten gesamt
für 13 Kitas
(brutto, KG 300+400)

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715

BGF Fläche
je 3-Gruppen-Kita

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535

EBF Fläche
je 3-Gruppen-Kita

CG_icon_heizenergie
15kWh/(m²a)

Heizwärmebedarf
(berechnet)

Kindertagesstätte Thönse, Burgwedel

Neubau einer 3-Gruppen-Kita mit Passivhauskomponenten

Der Neubau der Kindertagesstätte Thönse, Burgwedel bietet einer Krabbelgruppe mit Ruheraum und zugeordnetem Sanitärraum sowie zwei Kitagruppen mit Sanitärräumen und Nebenräumen wie Küche, Büro und Personal Platz. Das Gebäude ist eng mit den Außenanlagen verzahnt worden: so stellt es eine Verbindung zwischen den mit altem Baumbestand bewachsenen Flächen nördlich des Gebäudes als auch den neuen Flächen im Süden mit Sandspielflächen, großzügigen Rasenflächen sowie einer Sonnenterrasse dar.

Das Gebäude wurde ausschließlich mit Passivhauskomponenten realisiert. Zur Reduzierung des Primärenergieeinsatzes ist der Entwurf des Gebäudes auf einen großen Anteil an natürlicher Belichtung hin optimiert. Das gesamte Gebäude verfügt über eine Lüftungsanlage zur kontrollierten Be- und Entlüftung aller Innenräume. Der Restwärmebedarf wird über eine Wärmepumpe mit Erdreichwärmetauscher bereitgestellt. Dieser kann auch zur passiven sommerlichen Kühlung verwendet werden.

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Projektinformationen

Bauherr: Stadt Burgwedel; Fertigstellung: 08/2010; Leistungen Büro Grobe: Generalplanung Architektur und TGA (LPH 1-9), energetische Optimierung und Projektierung mit Passivhauskomponenten inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Qualitätskontrolle

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0.81Mio.€

Baukosten
(brutto, KG 300+400)

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619

BGF Fläche

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533

EBF Fläche

CG_icon_heizenergie
26.7kWh/(m²a)

Heizwärmebedarf
(berechnet)


Kindertagesstätte Arnum

Neubau einer 2-Gruppen-Kita mit Passivhauskomponenten

Der Neubau der Krabbelgruppe in Arnum, Hemmingen, bietet zwei Krabbelgruppen und allen dazugehörigen Nebenräumen wie Küche, Büro und Personal Platz. In den Außenanlagen stehen je Gruppe eine zugehörige Sandspielfläche mit Matschspielanlage, großzügige Rasenflächen sowie eine Sonnenterrasse zur Verfügung.

Unter dem Aspekt des solaren Entwerfens sind beide Gruppenräume großzügig natürlich belichtet und durch einen auskragenden konstruktiven Sonnenschutz vor sommerlicher Überhitzung geschützt. Das Gebäude wurde ausschließlich mit Passivhauskomponenten realisiert. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Wirtschaftlichkeit: es wurde bei der Planung jedes einzelne energetisch hochwertige Bauteil auf seinen ökologischen sowie ökonomischen Nutzen hin untersucht. Das Konzept zur natürlichen Belichtung der Gruppenräume und zugehörigen Flurflächen garantiert ein Maximum an Beleuchtungseinsparung. Darüber hinaus verfügt das Gebäude über eine Lüftungsanlage mit einem hochwertigen Wärmetauscher. Der benötigte Restwärmebedarf wird über eine Wärmepumpe bereitgestellt, ein Gasanschluss entfällt.

Vorab erfolgte der Abriss einer Kirche inkl. Schadstoffentsorgung (KMF und gefahrstoffhaltige Fußbodenbeläge).

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Projektinformationen

Bauherr: Stadt Hemmingen; Fertigstellung: 06/2010; Leistungen Büro Grobe: Generalplanung Architektur und TGA (LPH 1-9), energetische Optimierung und Projektierung mit Passivhauskomponenten inkl. Wirtschaftlichkeitsberechnung und Qualitätskontrolle

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0.63Mio.€

Baukosten
(brutto, KG 300+400)

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398

BGF Fläche

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387

EBF Fläche


Wohnstift zum Heiligen Geist, Belgrano, Boppard

Neubau eines Seniorenheims im Passivhausstandard

Für das Stiftungsklinikum Mittelrhein entstand ein Neubau für ein Seniorenheim im Passivhausstandard. Es ist ein zwei-, teilweise dreigeschossiges Gebäude mit insgesamt 100 Plätzen, die jeweils in Wohngruppen zu 12 Plätzen zusammengefasst sind. Im Vordergrund steht das Wohnen – die professionelle Pflege rückt in den Hintergrund.

Die verschiedenen Zonen im Gebäude werden über zwei passivhausgerechte Lüftungsanlagen mit Luft versorgt. Als Spitzenlastwärmeerzeuger wird ein Gasbrennwertkessel eingesetzt, der von einem BHKW unterstützt wird. Über ein spezielles Lüftungssystem, welches in der Rohbetondecke eingelassen ist werden die Bewohnerbereiche belüftet. Über dieses System kann zudem noch beheizt und gekühlt werden. Ein kleines Schwimmbad im Gebäude mit der entsprechenden Wassertechnik befindet sich im Erdgeschoss. Die 100 Bewohnerzimmer wurden mit Fertignasszellen ausgestattet, um Bauzeit und Kosten zu sparen.

Das Gebäude ist das erste Seniorenheim im Passivhausstandard in Rheinland-Pfalz. Neben der Energieeinsparung hat der Passivhausstandard für die Bewohner auch gesundheitliche Vorteile: geringere Temperaturschwankungen im Sommer und im Winter sowie beispielsweise eine bessere Luftqualität durch ei-ne hochwertige Lüftungsanlage, die zudem mit Pollenfilter ausgerüstet werden kann, verbessern die Behaglichkeit und Lebensqualität für die Bewohner.

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Projektinformationen

Bauherr: SKM Stiftungsklinikum Mittelrhein GmbH; Fertigstellung: 04/2011; Leistungen Büro Grobe: TGA-Planung (HLS) (LPH 1-9), Machbarkeitsstudie mit Wirtschaftlichkeitsberechnung, energetische Optimierung und Passivhausprojektierung, Qualitätskontrolle

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9.5Mio.€

Baukosten

CG_icon_BGF
6792

BGF Fläche

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4521

EBF Fläche