Wirtschaftlichkeitssoftware
Grundsätzlich stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit von Investitionen immer dann, wenn verschiedene zu beurteilende Varianten und deren Vor- und Nachteile miteinander verglichen werden sollen.
Dies ist in der Regel der Fall bei Gebäudeneubauten unterschiedlicher energetischer Qualität mit unterschiedlichen Erstellungskosten, bei Sanierungen zur Ermittlung der optimalen energetischen Qualität sowie Auswahl der effizientesten Maßnahmen, aber auch bei Einzelinvestitionen wie der Rendite einer Solar- oder Photovoltaikanlage, eines BHKWs. Es kann auch eine Antwort auf die Frage gefunden werden, welche Sanierungsmaßnahmen in welcher Größenordnung für einen Altbau wirtschaftlich sind und wie lange es dauert, bis sich die Investitionskosten für ein Passivhaus amortisiert haben.
Finanzierungshilfen
Durch die heutigen Fördermittel der KfW, die gleichzeitig als Arbeitsanreizprogramm für das Handwerk dienen, gibt es erhebliche Zuschüsse für energetisch hochwertige Gebäude wie KfW40-, KfW60- oder Passivhäuser. Die Zinssätze sind deutlich niedriger als bei einer herkömmlichen Kreditaufnahme ohne KfW-Förderung und beeinflussen die Wirtschaftlichkeit solcher Bauvorhaben positiv. Entscheidend für eine wirtschaftliche Betrachtung ist die monatliche Belastung aus dem Zinssatz für erhöhte Kreditaufwendungen abzüglich der eingesparten Energiekosten und Fördermittel. Steigen die Energiekosten durchschnittlich um ca. 7 % jährlich, hätten wir alle 8 Jahre eine Verdopplung der Energiekosten, bei einer Steigerung um 12 % hätten wir eine Verdoppelung bereits nach 6 Jahren! [siehe Klimawandel]
Mehrkosten
Eine Einschätzung der Mehrkosten energetischer Baustandards ist nicht pauschal zu definieren. Jedes Gebäude ob Neubau oder Sanierung hat andere Rahmenbedingungen, Zinssätze, Ansätze von Lebensdauer oder auch Qualitätsanforderungen. Bei kleinen Einfamilienhäusern im Passivhausstandard geht die Tendenz zu Mehrkosten von ca. 6 – 10 %. Bei größeren Gebäuden, wie z.B. im Schulbereich, Büro- und Verwaltungsgebäuden sowie Schwimmhallen liegen die Mehrkosten des Passivhausstandards eher zwischen 3 und 7 %, je nach Ausstattung, Betrachtungsweise und Qualität der Maßnahmen.
Generell möchten wir an dieser Stelle darauf hinweisen, dass diese Erstellungskosten langfristig gesehen nicht die entscheidende Rolle spielen. Entscheidend sind die monatlichen Gesamtbelastungen von Energie- und Finanzierungskosten. Die Folgekosten spielen in der Wirtschaftlichkeitsberechnung eine wichtige Rolle. Zinssätze und Preissteigerungen gehen bei einem längeren Betrachtungszeitraum überdimensional in die Berechnung mit ein. Häufig zeigt sich, dass die Energieeinsparung und der Wegfall von z.B. Schornsteinfeger- und Gasanschlussgrundgebühren ausreichen, um einen höheren Kredit von Anfang an zu decken. Für den Eigentümer ist es nicht entscheidend, ob er sein Geld an den Energieversorger oder die Bank zahlt. Langfristig ist er aber durch die eingesparten Energiekosten und direkt durch den höheren Gebäudestandard in einer besseren Situation als mit einem "Standard"-Gebäude.
Wirtschaftlichkeitssoftware
Grundlagen Wirtschaftlichkeitsberechnung
Die Grundlagen zur Berechnung erläutern, welche Randparameter berücksichtigt werden sollten und welche Szenarien berechnet werden können. Berechnungen sind für verschiedene Zielgruppen nach unterschiedlichen Verfahren möglich und liefern u.a. Aussagen zu Fragen nach Amortisation, Rendite oder laufenden Kosten.
Grundlagen der Wirtschaftlichkeitsberechnung
Informationen zur Wirtschaftlichkeitssoftware EKB
Die Software Energiekostenberater (EKB) ist ein projektorientiertes Berechnungsprogramm für die Wirtschaftlichkeit von Neubauvorhaben und Modernisierungen. Auch einzelne Baukomponenten, z.B. BHKWs, Photovoltaik- oder Solarthermieanlagen, lassen sich mit dem Programm betrachten.
Wirtschaftlichkeitssoftware EKB
Demo Software "Energiekostenberater"
Das Demo gibt Ihnen bereits einen guten Überblick über die Funktionen des Programms. Dank der Windows Explorer-ähnlichen Benutzeroberfläche wird Ihnen die Bedienung leicht fallen. Testen Sie z. B. die Möglichkeiten der grafischen Auswertung oder die Darstellung der Berechnungsergebnisse in Diagrammen.
Wirtschaftlichkeitssoftware EKB - Demo
Bestellung Software "Energiekostenberater"
Die Software Energiekostenberater (EKB) können Sie direkt über unsere Internetseite bestellen. Benutzen Sie dazu bitte unser Bestellformular.








