Photovoltaik
Die schnell fortschreitende Klimaveränderung verpflichtet uns zum ganzheitlichen Denken und Handeln. Die fossilen Energieträger wie Kohle oder Öl werden früher oder später allesamt ausgeschöpft sein, daher gewinnt der Einsatz erneuerbarer Energien immer mehr an Bedeutung. Wer sich für eine Photovoltaikanlage entscheidet, trägt nicht nur aktiv zum Umweltschutz bei, sondern profitiert auch von der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung, die in Deutschland im EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) geregelt ist - und das über 20 Jahre. Photovoltaikanlagen bieten damit eine hohe Investitionssicherheit und eine attraktive Rendite. Zudem sind PV-Anlagen robust, fehlertolerant und extrem wartungsarm und führen zu einer Wertsteigerung der eigenen Immobilie.
Gebäudeintegrierte Photovoltaik (GIPV)
Eine gebäudeintegrierte Photovoltaikanlage kommt bei Neubauten, Dachsanierungen und Nutzgebäuden zum Einsatz. Die vollintegrierte Dacheindeckung kann mit Photovoltaikmodulen, Dachfenstern, Solarthermie und Blindplatten für sonstige Dacheinbauten architektonisch gestaltet werden und verleiht dem Gebäude ein ästhetisch hochwertiges Erscheinungsbild.
Das PV-Indachsystem finanziert sich durch die Stromproduktion selbst und amortisiert sich häufig schneller als aufdachmontierte PV-Anlagen, da hier - unter der Verwendung einer herkömmlichen Unterspannbahn - ein vollständig dichtes Dach erzeugt wird und damit die üblichen Dachdeckungskosten eingespart werden. Die solare Ganzdacheindeckung ist zudem mit 16 bis 22 kg/m² nur halb so schwer wie ein Ziegeldach und findet damit auch auf Altdächern Verwendung. Mit nur geringen konstruktionsbedingten Veränderungen kann das System auch an Fassaden montiert und somit die Fassadenverkleidung eingespart werden. Darüber hinaus ist eine Kopplung von Photovoltaik und Solarthermie in Form von Hybridsystemen möglich.
Das Ganzdachsystem ist ein flexibles und universelles Montagesystem, in dem alle marktüblichen rahmenlosen Qualitätsmodule zum Einsatz kommen können, d.h. die PV-Module können unabhängig vom Hersteller und von der Zelltechnologie gewählt werden. Die Dach-Randbereiche werden mit passenden Dachplatten aus Alucobond, Faserzement oder Glas in jeweils passender Größe, Farbe und Stärke eingedeckt. Auch eine maßgeschneiderte Anpassung von Blindmodulen an Dachgrate und -kehlen sowie die Einbindung eines Schneefangs ist möglich.
Die Dichtigkeit der Dacheindeckung basiert auf dem altbewährten Überschuppungsprinzip. Der waagerecht verlaufende Modulüberstand ist mit einem 8-15mm hohen Spalt und einem Verlängerungsblech versehen. Dadurch bleibt der Modulscheibenübergang regendicht und Stauwärme kann erst gar nicht entstehen, weil das PV-Modul durch die Spaltöffnungen direkt entlüftet und gekühlt wird. Und selbst wenn die Gummidichtung einmal porös wird, sorgt eine verdeckte Rinne in den Modulschienen für einen geregelten Wasserablauf und damit für die weitere Dichtigkeit des Systems.
Die rahmenlosen Module sind frei von störenden Schmutzkanten und bleiben dadurch nachweislich sauberer und leistungsfähiger. Das Indachsystem besitzt eine hagelschlagsichere und nahezu verwitterungsfreie Glasoberfläche und die Lebensdauer von Glas und der Alu-Edelstahl-Halterung ist fast unbegrenzt. Dieses Photovoltaiksystem trägt somit zum dauerhaften Erhalt der Bausubstanz bei.
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Wir übernehmen die Planung, Betreuung und Auslegung Ihrer architektonisch anspruchsvollen Solaranlage.
Anfrageformular
Und für den Fall, dass Sie nicht selber in eine Solaranlage investieren möchten, stehen wir oder andere private Investoren zur Verfügung, die die Anlage auf Ihrem Dach betreiben würden. Dann bekommen Sie eine neue, kostengünstige und wenig wartungsintensive Dacheindeckung, die Ihre Gebäudesubstanz dauerhaft schützt. So entlasten Sie sowohl die Umwelt als auch Ihren Geldbeutel.
Die Informationen über das Indach-Photovoltaiksystem stehen Ihnen hier auch zum Download zur Verfügung.
Weitere allgemeine Informationen über Photovoltaikanlagen erhalten Sie auf den folgenden Seiten:
Technik
Zu den Komponenten einer Photovoltaikanlage zählen der Solargenerator, der Wechselrichter sowie der Einspeise- und Bezugszähler. Der Solargenerator setzt sich aus mehreren Solarmodulen und diese wiederum aus Solarzellen zusammen. Je nach Zellmaterial weisen die Solarmodule dabei unterschiedliche Wirkungsgrade auf.
Planung
Um den Finanzierungsbedarf für eine Photovoltaikanlage zu ermitteln, muss diese zunächst genau definiert werden. Hierzu werden Informationen über den Installationsort, die Ausrichtung der PV-Anlage, Verschattungen etc. gesammelt. Auch die Art der PV-Anlage (Aufdach-, Indach- oder Flachdach-System) spielt bei der Planung eine entscheidende Rolle, wobei sich immer mehr Hausbesitzer im Zuge eines Neubaus oder einer Dachsanierung für Indach-Systeme entscheiden.
Finanzierung und Wirtschaftlichkeit
Die Kosten für eine Photovoltaikanlage, die von der Größe und der gewünschten Leistung abhängig sind, sind nicht immer aus Eigenmitteln finanzierbar. Ob und welche Art der Fremdfinanzierung sich lohnt, wird in Form einer Wirtschaftlichkeitsberechnung analysiert. Eine wichtige Rolle im Rahmen spielt auch die gesetzlich garantierte Einspeisevergütung des EEG.
Montage und Inbetriebnahme
Bevor die Photovoltaikanlage montiert und in Betrieb genommen werden kann, bedarf es der Anmeldung bei der Bundesnetzagentur und beim zuständigen Netzbetreiber. Die Montage beginnt dann mit der Einrüstung des Objektes, der Montage der Unterkonstruktion und dem Aufbringen der Solarmodule. Anschließend werden die elektrischen Bauteile montiert und angeschlossen, um daraufhin die Photovoltaikanlage an das öffentliche Stromnetz anschließen zu können.









