Fördermittel für Passivhäuser

Der Passivhausstandard ist wirtschaftlich betrachtet durch die hohe Energieeinsparung langfristig günstiger als eine herkömmliche Bauweise. Am Anfang müssen jedoch höhere Investitionskosten aufgebracht werden, um das Bauvorhaben umsetzen zu können. Die Mehrkosten für die verbesserten Fenster, eine Lüftungsanlage und dickere Dämmung können zu einem großen Teil durch Fördermittel aufgefangen werden.

Zuschüsse und Darlehen

Für den Bau eines Passivhauses oder die Modernisierung mit Passivhauskomponenten gibt es in vielen Fällen öffentliche Zuschüsse. Dies können zinsgünstige Darlehen oder Zuschüsse zu den Investitionskosten sein, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Im Allgemeinen muss vor Beginn der Arbeiten ein Förderantrag gestellt werden.

Bundesweit vergibt die KfW Förderbank Zuschüsse und Kredite für energiesparende Baumaßnahmen. Im Rahmen des Förderprogamms "Energieeffizient Bauen" wird u.a. das KfW-Effizienzhaus 55 mit der Programmvariante "Passivhaus" gefördert. Zusätzlich lohnt es sich, nach regionalen Förderprogrammen der Länder, Gemeinden oder der Energieversorger zu fragen.

Häufig können auch mehrere Fördermittel miteinander kombiniert werden. Bei manchen Programmen ist eine Kumulierung jedoch ausdrücklich ausgeschlossen. Auch die Fördersätze können sich im Laufe eines Jahres ändern. Die genauen Konditionen sollten daher direkt vor der Antragstellung beim jeweiligen Fördermittelgeber erfragt werden.